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Thema: Bildung

Spicken? - Unbedingt!

Ach du Schreck! Die nächste Klausur ist schon in aufdringlicher Nähe, von Vorbereitung - naja, noch nicht einmal einen Hauch einer Spur. Und ausserdem, selbst wenn man gut vorbereitet ist: Was bleibt, ist die Angst zu Versagen oder einen Black-Out zu bekommen. Klar macht man sich da eine kleine "Gedankenstütze" - als Präventionsmaßnahme, versteht sich. Man will ja nicht unvorbereitet sein. Sicherhheitshalber.

So oder so ählich könnte ein innerer Monolog kurz vor einer Prüfungssituation aussehen. Und natürlich plagt das schlechte Gewissen oder die Angst vor den Augen des Lehrers, dessen Augen bekanntlich überall sind - jedenfalls bei Prüfungen.

Beachtet aber werden sollte, dass für die Kreation einer solchen Stichwortsammlung, viele Denkleistungen ablaufen. Insbesondere die kreativen Hirnregionen werden gefordert.
Schließlich müssen neben der Wahl der wichtigen zusammenfassenden Stichpunkte das geeignete Medium gewählt werden. Neben einer schnellen Auffassung wird also gelernt qualitative Entscheidungen zu treffen. Und das Ganze auch noch nachhaltig. - Schließlich wird anhand des eigenen Prüfungsablaufes über Erfolg oder Mißerfolg entschieden. Das prägt für die Zukunft im Berufsleben. Unter Stress schnelle Entscheidungen zu treffen, kann dadurch optimal trainiert werden. Nicht zu vergessen bleibt natürlich, dass Lerninhalte durch dieses Denksystem sowie die Wiederholung sowohl bzgl. des Denkens als auch des Schreibens besser eingeprägt werden.
Vorbereitung ist schließlich Vorbereitung. -Natürlich nicht ausreichend, denn schließlich muss nebst Stichworten der Zusammenhang selbst eingeprägt werden.

Spicker sind also zu Lernzwecken ideal. Vielleicht erübrigt sich sogar sein Einsatz, wenn man sich gut genug darauf vorbereitet hat.


Wer jedoch vor dem Problem steht, in Prüfungssituationen Black-outs zu bekommen, der sollte vor allem sehr gut über das Medium nachdenken. Denn Tricks, wie einen Zettel unter einen Lineal zu kleben, sind auch Prüfern altbekannt - schließlich waren sie selbst einmal Schüler.

Zunächst ist es ratsam, zu lernen, Microtexte zu lesen, etwa 4-6 pt. Erfahrenere schaffen auch 3 pt aus einem normalen Abstand ohne zugekniffener Augen zu lesen. Je kleiner und unauffälliger, desto besser.
Mädchen können Microtexte unter künstliche Fingernägel befestigen und so aufkleben, dass sie mühelos wieder ablösbar sind und schnell nach Vorne kippbar sind.
Bei Collegeblöcken kann die oberste Seite abgetrennt werden und bedruckt werden - möglichst im gleichen Stil des Blockes.
Unentschlossene kaufen sich eine PET-Flasche mit hellem Etikett, das anschließend eingescant werden kann und in einem Bildbearbeiutngsprogramm bearbeitet wird. Die Inhaltsstoffe werden einfach durch die wichtigeren Prüfungsinhaltsstoffe ersetzt, ausgedruckt, und auf die Flasche geklebt. Das ist eine besonders unauffällige Methode, da kaum ein Lehrer verlangen wird, während der Prüfung nicht zu trinken. Ausserdem ist sie bei Nicht-Bedarf schnell versteckbar und vor allem wiederverwendbar, falls man den Entwurf gespeichert hat.

Das Internet ist zur Erforschung neuer Methoden ideal. Kreativ sein zahlt sich also in jedem Fall aus. Vorbereitet sein, langfristig gesehen, aber noch mehr.

Gastautor: "Esabeil"